„Nie wieder“ !

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„Nie wieder“ !

„Nie wieder“, wie oft habe ich mir das schon gedacht oder laut ausgesprochen !

Nie wieder einen Hund, weil der Abschied immer so furchtbar, furchtbar weh tut.
Nie wieder Tage – und nächtelang weinen und trauern.
Nie wieder weil: man immer so entsetzlich mitleidet wenn ein Hund krank ist und sich dabei so hilflos fühlt.
Wenn man auf einen Urlaub verzichten muss, weil die Untersuchungen, Behandlungen und Operationen viel Geld verschlungen haben.
Man immer gebunden ist und nicht hinfahren kann wo man will. Man mit dem Hund nirgends hinein darf um etwas zu Besichtigen. Nicht einmal in eine leere Kirche, da wurde ich sofort raus geworfen obwohl die Hunde so brav waren. 🙁

Oder immer noch der Wecker läutet, obwohl man in Pension ist. Auch im Urlaub. Hunde müssen raus.
Bei jedem Wetter, kann es noch so kalt oder heiß sein, stürmen, schneien oder wie man in Wien sagt: „Schusterbuben regnet“, man muss raus! Oder selber krank ist, man muss raus!

Die viele, viele Arbeit die ein Hund macht, wenn man natürlich auch drauf schaut, dass der Hund gepflegt ist.
Wenn der Fellwechsel kommt ist es besonders arg. Überall Hundehaare, obwohl man sie gerade gebürstet hat.
Staub wischen und kurz darauf wieder der Staub, weil sie „Dauerwedler“ sind. Zumindest die Goldis. 🙂
Am Boden herumkriechen beim Bürsten, Krallen schneiden, Ohren putzen und dann nicht mehr gscheit aufstehen kann.
Ja, ich werde auch älter. 🙂

Kein Schritt, ohne aufzupassen ob man jetzt auf einem Hund oder dessen Spielzeug tritt. Tennisbälle sind besonders heimtückisch! 🙂 Vorsichtig in der Küche vom Herd zurücktreten, weil es vorkommen kann, dass sich der Hund in der Zwischenzeit doch angeschlichen hat und sich genau hinter einem hingelegt hat.
Oder ganz rücksichtsvoll Verrenkungen macht, damit man über den schlafenden Hund rübersteigt, ohne ihn dabei aufzuwecken. 🙂

Kaum aufgewaschen, schon wieder schmutzig, weil die Hunde vom Garten hineinstürmen. (Wohnungsbesitzer haben es da besser, aber der Hund nicht. ) 🙂

Nie wieder nachts aufstehen um den Hund hinauszulassen, weil er Bauchschmerzen hat. Da habe ich es mit dem Garten leichter. Oder man hat einen Hund der nicht meldet und man hat die „Bescherung“ im Haus. Gacki putzen ist doch was feines. 🙂 Oder viel Küchenrolle weil man auch Pipi aufwischen muss.

Nie wieder einen Hund, der im Garten Löcher gräbt. Der die Wiese so düngt, dass kein Grashalm mehr wächst.
Der Blumen rupft, der Keramik zerbeißt, der Gartendekos zunichte macht. Im Gemüsebeet gräbt oder die Paradeiser stiehlt. Der Grasbüschel samt Erde rupft um sie dann genüsslich zu zerrupfen. Der junge Bäume killt, oder die Rinde vom alten Baum einfach abschält.

Der sofort mitten in der Nacht anschlägt, wenn nur ein Floh hustet, oder ihm einfach fad ist. Wer kennt schon den Unterschied zwischen:“ He, komm runter, da ist etwas im Garten“, (meistens war es eine Katze oder gar nix) oder „He, komm sofort runter, ich muss mal dringend“! Nach 5 Nächten hintereinander, wo der Hund sich nur einfach in den Garten legen will,  und keinerlei Anstalten macht etwas zu jagen, zu verbellen oder eben sein Geschäft zu machen, gibt man nämlich auf und plärrt runter : „aus jetzt“! Naja, dann eben putzen!

Nie wieder, zerstörte Schuhe, Zeitungen, Blumenstöcke, Kalender, Mauerecken, Tapeten, Brillen, Geldscheine, Hundekörbchen, Decken, Teppiche, Christbäume, Vorhänge und sonstiges. Vielleicht habe ich noch was vergessen in all den Jahren. 🙂

Nie wieder einen Hund waschen der sich in Fisch- und sonstigen Tierkadaver, in Menschenkot und undefinierbaren Dreck gewälzt hat. Der sich in jeder Drecklache und Sumpftümpeln wohl fühlt.

Der alles frisst, was so unter seine Schnauze kommt und für gut befindet. „Kotz“

Nie wieder einen Goldi! Das lange Fell! Ein Kurzhaarhund ist viel pflegeleichter und man kann ihn abbrausen und er ist schnell wieder trocken! Ein Kampfhund muss her, wegen der Einbrecher! Haha Aber ein Kurzhaarhund ist nicht so kuschelig. Stimmt.

Nein, ein kleiner Hund, ein Chihuahua. Natürlich mit langen Fell. Soooo süß! 🙂 Pflegeleicht zum einstecken und frisst nicht viel. 🙂 Noch mehr haha! Da kann man wenigstens Almen überqueren, ohne das die Kühe den Hund sehen und sofort zum Angriff blasen! Keine Hundekurse mehr! Dieser Hund braucht ja nicht „bei Fuß“ gehen.

Na gut, dann nicht!

Nie wieder zwei Hunde! Nur die halbe Arbeit und ein Hund liegt ruhig herum und tobt nicht alleine durch Haus und Garten! Stimmt! Aber zwei Hunde sind besser, sie fühlen sich dann wohler. Aber kein Hund ist noch besser!

Also nie wieder Hunde? Hahaha

Geht man bei jedem Wetter spazieren, wenn man keinen Hund hat? Sicher nicht. Ich war in all den Jahren (es sind in der Zwischenzeit 26 Jahre), seit ich Hunde habe, vielleicht 15 mal verkühlt. Oder einfach von anderen Menschen angesteckt worden. Wer freut sich so sehr, wenn man nach Hause kommt und wird immer stürmisch und freudig begrüßt? Ein Hund 🙂 Er tröstet, wenn man traurig ist, ist immer da, auch wenn man einmal schlecht drauf ist.
Geht wirklich jeden Weg mit, auch wenn er noch so schwer ist. Bringt einem so zu lachen, wenn er faxen macht.
Passt auf  Haus – und Garten auf. Kann ein guter Beschützer sein. Kuschelt sich zu dir und lässt sich stundenlang streicheln. Strahlt Ruhe aus, wenn man einmal hektisch wird. Zeigt offen seine Zuneigung. Ist ein guter Zuhörer! haha 🙂 Will unbedingt alles richtig machen und freut sich wenn er gelobt wird. (zumindest ein Goldi)
Bringt Leben in die Bude (zwei noch mehr) und es ist nie fad! Zeigt einem, dass auch ein rustikalerer Urlaub schön sein kann. Und man freut sich, wenn der Hund einfach glücklich ist. Und Welpen haben so eine Lebensfreude die ansteckend ist. Und wenn man in diese Augen schaut, kann man einfach nicht lange böse sein. Nichts macht mein Herz so schwer, wie ein trauriger Hundeblick! Und man lernt auch Verantwortung zu übernehmen und auch einmal auf etwas zu verzichten. Auch auf viel zu verzichten, denn es kann vorkommen, dass der Hund sehr krank wird und Hundebesitzer brauche ich nichts neues zu sagen, denn sie wissen was manche Behandlungen kosten. Und der letzte Weg, den man schweren Herzens mit seinem Vierbeiner geht, ist auch nicht umsonst. Von der Kremierung ganz zu schweigen! Aber das, glaube ich, ist man seinen treuen Weggefährten einfach schuldig! Wer dies nicht kann, sollte sich keinen Hund nehmen. Überhaupt kein Tier!
Also sage ich nie mehr: „Nie wieder“! Denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! 🙂

Ich glaube wir können einfach nicht ohne Hunde sein! Und unser Hund, der ideale Hund für uns, ist einfach ein Golden Retriever. Ob Hündin oder Rüde, sie sind einfach goldig 🙂 Und zwei sind noch besser, wenn man genügend Platz, Zeit, Nerven und Kondition hat!

Und nun wieder ein paar Bilder der letzten Tage:

 

 

 

 

 

 

 

Lumpi und Lauser 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regen? wurscht 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ist doch super unsere „Bühne“ 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und hüpf!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Benni 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihno komm, spielen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihno will schon schlafen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Überredet 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Chaostruppe!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Benni, nicht so wild sein!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Haxnbiss 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schlafenszeit!!!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nö 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Benni hat angefangen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Benni kann sich alleine auch beschäftigen 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schnurchel 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und ausgezählt 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und täglich grüßt das Murmeltier 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Besenrein“ 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihno 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein großer Ball!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihno will haben!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was hat da Benni?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gib´s mir!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nein!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Benni kann´s auch!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Benni ist sehr gelenkig 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da muss man einfach lachen 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Draußen bleiben?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spielwiese?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pause 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Benni 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihno 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Guck! 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frisch vom Garten!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir haben nur gespielt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und nicht gegraben?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nö! 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ohne Worte!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das quietscht so schön 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Benni 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Benni Schläft 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihno auch 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

Das war es wieder für heute!

Nächstes Tagebuch am 05. 11. 2017

Und noch ein kurzes Video: Alleine zu Hause eine Woche später 🙂

6 Kommentare

  1. Magdalena Müllner sagt:

    Kenne diese Überlegungen und Entscheidungen aus Erfahrung! Obwohl wir jetzt kein Haustier mehr haben,
    brauchten wir lange Zeit um uns daran zu gewöhnen!

  2. Silvia Laser sagt:

    So is es 😃 Und ich habe noch 2 Töchter die auch 2 brauchen und damit habe ich zeitweise 7 Hunde zu beaufsichtigen 😆

  3. Birgit Nowak sagt:

    Sag niemals nie 😉 wir möchten unsere 4 auch nimmer missen…sie bringen uns auch so oft zum Lachen und da vergisst man alle Anstrengungen und kann ihnen auch ned mehr böse sein, egal was sie vorher angestellt haben ❤️
    LG Birgit Nowak