Die „Besucher“ :)

Die „Ballkünstler“ :)
5. November 2017
Gedanken sind nicht stets parat, man schreibt auch, wenn man keine hat. :) W. B.
19. November 2017

Die „Besucher“ :)

Heute möchte ich einmal über die „Besucher“ schreiben. Ich habe gerne angekündigten Besuch.
Vielleicht bin ich ein wenig „besuchergeschädigt“, denn ich hasste diese „Überraschungsinspektionen“ meiner Schwiegermutter. 🙂
Früher, als meine Assya noch lebte, hatten wir immer sehr viel Besuch. Ich hatte immer sehr gerne viele Gäste um mich. Einladung zu Grill- Fasching- Sylvester- Geburtstag- Krampus- und sonstigen Anlässen habe ich immer sehr gerne ausgesprochen.
Assya liebte Partys. Sie war immer dabei und unsere Freunde hatten es akzeptiert, wenn sie auf „Ihrer“ Sitzbank gelegen ist und den Gästen Platz weggenommen hatte. „Assya runter“! Aber nein, lass sie nur! 🙂
Sie holte auch ihre Futterschüssel und hielt sie jedem Gast hin um Knabbergebäck zu schnorren. 🙂
Oh, war die klug! Wenn sie müde war, trollte sie sich einfach in den Keller oder nach oben und schlief.

Als wir Lexi und Dibo hatten, wurde es schon ruhiger. Ja, man wird älter und Partys muss man ja auch organisieren.
Es wurde mir einfach zu viel so ca. 10 – 14 Menschen zu bewirten und zu bespaßen! Außerdem muss ich sagen, dass es keine Gegeneinladungen gab und ich irgendwann einsehen musste, dass ich sehr wohl ausgenützt wurde. Und das tat weh!
Lexi war auch nicht der Hund, der da gerne dabei war. Sie wurde da immer sehr nervös und fing an zu nerven.
Das pausenlose Herumrennen von einem Gast zum anderen, Pfote geben, dauerhecheln machte mich auch nervös.
Dibo war da schon ruhiger, aber ab einer gewissen Zeit, wollte auch er seine Ruhe haben.

Und jetzt komme ich zum eigentlichen Thema. Es muss jedem Besucher bewusst sein, dass wir einen Hundehaushalt haben. Man kann bei uns nicht vom Boden essen, wie man so schön sagt. Wir haben auch kein „Extrazimmer“, wo ich Gäste empfangen kann, ohne dass die Hunde dabei sind. Ich will sie auch nicht in den Garten oder in das Vorzimmer sperren. Außerdem würde da Ihno sowieso andauernd bellen. Im Sommer ist es kein Problem, da sind wir sowieso im Garten und wenn man auf die Hunde nicht eingeht, legen sie sich in die Wiese.
Aber auch da kann es passieren, dass ein Hund plötzlich „Pfötchen“ gibt. Oder einfach ein sehr feuchtes Küsschen.
Ihno ist so ein „Küsserkönig“. 🙂

Es ist auch ein Unterschied ob ich zu „älteren“ Hunden komme, oder zu Welpen (jetzt schon Junghunde).
Golden Retriever, mit schwarzer Bekleidung oder mit Anzug zu besuchen, bedeutet richtig paniert zu werden.
So viel kann ich die Hunde vorher gar nicht bürsten! Am besten ist schwarzer Samt oder Schnürlsamt! Sehr klug!
Die Hunde machen keinen Unterschied bei der Bekleidung! Natürlich habe ich dann immer den „Abroller“ parat, aber es ärgert mich, pausenlos den Hunden zu sagen, dass sie weggehen sollen. Sie verstehen es einfach nicht.
Es gibt auch Menschen die mich zwar gerne besuchen, aber offensichtlich Hunde nicht mögen. Sie würden es gerne verstecken, aber ich merke es sofort. Am Ton, an der Gestik, am Blick. Und bitte, Ihr lieben Frauen, zieht Euch keine Nylons an! Keine Strumpfhose überlebt eine Hundepfote unbeschadet! 🙂 Und „nein, nicht“ (natürlich panisch ausgesprochen) wird von meinen Hunden (noch) nicht akzeptiert. 🙂

Es gibt Besucher, die wieder ununterbrochen mit den Hunden, so nebenbei, spielen. Da werden Bälle und Stofftiere quer durch das Wohnzimmer geschossen, ohne Rücksicht auf Verluste! Bälle die im Kaffee landen, oder Stofftiere, die noch dazu furchtbar stauben und voll Hundehaare sind. Stofftiere vor das Maul halten und mit dem Hund so richtig raufen, bis es kaputt geht. Hunde die sich dann so aufschaukeln, dass sie bellen und knurren, dass man sein eigenes Wort nicht mehr versteht. Oder im Garten Bälle einfach in das Gemüse- oder Blumenbeet werfen. Super, wenn dann der Hund nachstürmt!
Nur Lexi und Dibo sind dann einfach stehen geblieben und haben gewartet, bis ich den Ball wieder herausgeholt habe. Also aufstehen, aufstehen, aufstehen! Ihno kennt da noch immer nicht seine Grenzen!
Das habe ich mir aber einfach abgestellt! Streicheln ja, spielen, NEIN!

Und es gibt Besucher, die nur einmal „kurz“ vorbeischauen. „Oh je“  🙁
Dieser „Kurzbesuch“ dauerte einmal 9 Stunden! Und zwischendurch muss man dann auch schnell Gassi gehen, damit der „Kurzbesuch“ nicht so lange warten muss. (Das wäre unhöflich) Benni und Ihno sind das einfach nicht gewöhnt, dass so lange „fremde“ Menschen bei uns sind.
Geschlafen wird da natürlich nichts. Und so werden sie, wie kleine Kinder, immer aufgeregter, überdreht und sind dann sehr lästig uns und den Gästen gegenüber. Raufspringen, Zuneigung- und Aufmerksamkeit fordern, Essen betteln u.s.w. Außerdem ist ja immer was los. Fraudi die pausenlos in die Küche rennt, um etwas zu holen, da laufen sie natürlich mit. Und natürlich schnorren. Ihno ist leider ein Goldi, den die Speichelfäden nur so runterhängen, wenn er fressen will. Und Benni tropft sich weg. 🙂
Besuch der auch mal auf die Toilette muss, und ich dann wieder einmal den Boden aufwischen muss, weil zum x-ten Male, die Futter und Wasserschüssel im Vorzimmer auf dem Weg zur Toilette übersehen wurde obwohl wir pausenlos davor warnen. Aufpassen da steht die Futtertasse! Da haben sich viele schon nasse Füße geholt! 🙂
Nur die „Eingeweihten“ oder soll ich sagen die „Eingeweichten“ kennen das schon. 🙂
Nicht nur die Hunde fallen dann um wenn der „Kurzbesuch“ endlich nach Hause geht.

Ich schreibe jetzt natürlich nur von den Besuchern die mir unangenehm aufgefallen sind! Die meisten kennen ja schon den „Hausgebrauch“ und wissen auch, dass junge Hunde auch „etwas“ ungestüm sein können. 🙂 Auch das Benni und Ihno einfach zur Familie gehören. Also immer dabei sind!

Ich freue mich auch, wenn der Besuch mit seinem eigenen Hund kommt. Es waren immer so viele liebe Hunde dabei.
Natürlich war es mit Lexi und Dibo einfacher. Lexi und Dibo sind auch nie im Garten mit den anderen Hunden herumgefetzt. Sie waren ja auch schon älter. Dibo lies es zu, dass vorübergehend auch mit seinem Spielzeug gespielt werden durfte. Nur einmal stellte er sich in den Weg und knurrte als „Nino“ Dibo´s  Quietschpuppe einfach mit nach Hause nehmen wollte. Es war schnell geklärt. 🙂 Hunde, die einen Garten zu Hause haben, oder viel im Freien sind, sind pflegeleichter. Wohnungshunde leider nicht. Wenn die in einen Garten kommen, flippen sie völlig aus.
Was da innerhalb 5 Minuten angestellt wird ist sagenhaft. Durchs Gitter in den Fischteich zwängen, durch den Bachlauf rennen, ins Pool springen um dann nicht mehr von alleine rauszukommen, natürlich in jedes Beet rennen und graben! Und vor manchen Hunden muss man jedes, wirklich jedes Spielzeug verstecken. Sie zerfetzen wirklich Alles! Den kleinen Stofftiger, dem Lieblingskuscheltier von Dibo, habe ich mühevoll wieder zusammengeflickt.
Es ist einfach ein Erinnerungsstück an Dibo. Benni und Ihno sind da so brav. Kein Stofftier (außer die billigen Werbegeschenke , das dürfen sie!) wird kaputt gemacht. Sie wissen komischer Weise den Unterschied.
Und ich bin nicht der Hüter anderer Hunde! Jeder Hundebesitzer muss wissen wie sein Hund tickt. Und wenn der Hund jedes Stofftier, dass er zu Hause bekommt,  sofort zerfetzt, will ich es vorher wissen damit ich unsere Stofftiere in Sicherheit bringen kann.
Wir haben Hundespielzeug, dass schon 26 Jahre in Gebrauch ist und immer noch nicht kaputt!

Aber einen Besuch werde ich mein ganzes Leben nicht vergessen. Damals hatten wir noch unsere Assya mit wunderschönen goldenen gelockten dichtem Fell. Ein Freund kam mit seiner Labradorhündin. Die beiden Hunde hatten sich super vertragen und spielten pausenlos zusammen. So zirka nach 2 Stunden fragte mich der Freund, so nebenbei und ganz ruhig: „Sag, was kann ich machen, mein Hund hat so viele Flöhe“ !!!!! Ich habe geglaubt ich kippe vom Sessel! Meine Antwort war auch ganz ruhig, obwohl ich innerlich vor Wut kochte: „Und da kommst du mit einem völlig verflohten Hund zu unserem Hund“? Am liebsten hätte ich ihn erwürgt!
Was soll ich sagen, Assya war so arm. 🙁 Sie war, wie zu erwarten, extrem voll Flöhe.
Wir hatten sehr lange zu tun um nicht nur den Hund, sondern auch unser Haus flohfrei  zu bekommen. Assya mussten wir 3 mal baden, denn immer wieder überlebte doch ein Floh. Schließlich mussten wir auch noch zusätzlich ein Flohhalsband hinaufgeben. Ich hasse diese Dinger, sie stinken fürchterlich! Das ganze Haus aussprühen. Diese Flöhe waren extrem. Sogar am Teppich sind sie gehüpft. Und immer wenn wir geglaubt hatten, dass wir es überstanden haben, fing sie sich wieder zu kratzen an, (Kratzt Euch jetzt nicht beim lesen!) 🙂 denn auch im Garten auf der Wiese lauerten die Biester. Also mein Freund war der nicht mehr!

Noch haben wir keinen Besuch mit Hund gehabt, seit Benni und Ihno bei uns sind. Wie ich Ihno kenne würde er sicher mit dem Besuchshund durch das Gemüsebeet fetzen und lustig graben, da dort die Erde schön locker ist.
Also nur Besuch im Haus, sonst hätte ich keine ruhige Minute mehr. Und bei dem Wetter kann man sowieso nicht mehr im Garten sitzen.

Also ich freue mich auf Besuch, aber bitte denkt daran, wir sind ein Hundehaushalt mit jungen Hunden. Und wer das nicht versteht, braucht sich nicht aufzuregen, wenn er das 10. mal Pfote bekommt, abgeleckt wird, voll Hundehaare ist und am Anfang natürlich stürmisch begrüßt wird, denn dann soll er lieber nicht kommen.
Meine Hunde freuen sich auf Euch und das zeigen sie auch. 🙂

Und nun wieder Fotos der letzten Tage:

 

 

 

 

 

 

Schlingel Ihno 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Benni guckt 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Benni döst 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ist Ihno´s alte Babydecke. Die hat er damals mitbekommen, als wir ihn abgeholt haben.
Er „liebt“ sie 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rupf  und…..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

…..darf ich nicht?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Also ich mach da nicht mit!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fraudi, bitteeeeee.
Ist sooooo lustig 🙂
Ja, ist eh schon wurscht, mach!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hurra! Gelungen 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich glaube, die kann man jetzt endlich wegwerfen. 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihno hatte sehr viel Spaß 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5 Kilo „Kraftfutter“ 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Benni der Schmuser 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch wenn Herrli die Hand einschläft, was tut man nicht alles für den Hund 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So kuschelweich 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihno will spielen 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Komm Benni!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fraudi schau!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Benni der Ruhige 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihno der Lauser 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schon wieder Foto?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weil ihr sooo lieb seid´s !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt reicht´s 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausgerutscht!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ist es vielleicht nass?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jungs! Nicht so wild!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihno´s Fotogesicht 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Er ist einfach ein Spaßvogel 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auweia 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwick 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwick zurück 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Benni ist der Sieger!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oder Ihno?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doch Benni 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch höher?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unermüdlich!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oder doch nicht? 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

So das war es wieder für heute 🙂

Nächstes Tagebuch am 19. November 2017

 

 

 

 

 

 

2 Kommentare

  1. Magdalena Müllner sagt:

    Du hast recht, wer keine Tiere mag soll zu Hause bleiben! Und ist egal wenn ich eine dunkle Hose anhabe ist mir auch bewusst, dass man die Haare darauf sieht! Geht mir bei unseren Kindern auch so Manuela hat 2 Hasen und 2 Hunde! Und Renè hat 2 Katzen! Ich Besuch sie aber auch und es stört mich nicht, dass ich halt dann wieder Haare abbürsten muss! Die Haare sind auf dunkler und heller Kleidung zu sehen! Die beste Kleidung wären Jeans, nur manchmal braucht man auch was Anderes! Sollt halt nicht zu heikel sein und wenn, es gibt eine Waschmaschine! Außerdem gönnt man sich halt dann mal wieder etwas Neues! Aber auch bei Kindern ist man nicht immer von schmutzigen Fingern verschont, Wir können damit leben!
    Eure Hunde sind sehr brav und gut erzogen!

  2. Christine Kramberger Christine Kramberger sagt:

    Oh ja, Kinder mit Schokoladehänden sind auch nicht schlecht. 🙂 Und ich meinte auch nicht den Besuch, der unseren „Hausgebrauch“ schon kennt. 🙂 Du bist natürlich, auch mit Deinem entzückenden Enkelkind, wie immer herzlich willkommen. 🙂