Gewohnheitstiere :)

Hündin oder Rüde ? :)
4. Februar 2018
Kein Winter in Sicht!
18. Februar 2018

Gewohnheitstiere :)

Ich glaube jeder Hund ist ein Gewohnheitstier. So wie Ich! 🙂

Unsere Hunde fühlen sich am wohlsten, wenn immer der gleiche Tagesablauf ist.
Sie brauchen einfach den Tagesrhythmus vom „Gassigehen bis zu Fütterungszeiten. Und natürlich den Ruhezeiten.

Ihno ist gerade bei mir und verlangt sein Nachtmahl. 🙂 Also nix mit dem Schreiben. Pause 🙂

Wo war ich jetzt stehen geblieben? Ach ja, Gewohnheiten. Es gibt natürlich auch schlechte „An“gewohnheiten.
Bleiben wir bei den Guten! Bei 2 Hunden ist es üblich, dass sie sich ganz von selbst die Schlafplätze einteilen.
Und das bleibt auch so. Lexi und Dibo haben sich immer die gleichen Schlafplätze ausgesucht. Natürlich wird auch zwischen Tag und Nacht unterschieden. Lexi hat unter Tags (Mittagsheidi) immer im Vorzimmer bei der Eingangstüre geschlafen. Dort liegt jetzt immer Benni. Dibo hat immer vor der Terrassentüre geschlafen. Dort liegt manches mal Ihno. Aber Nachts liegt Ihno immer auf der Sitzgarnitur, dort wo auch jede Nacht Dibo geschlafen hat.
Benni liegt wie Lexi im Wohnzimmer am Boden. Und auch die „Bewachung“ ist schon eingeteilt! Benni ist der „Gartenwächter“, er verbellt jeden der vorbei geht. Bei Menschen die er kennt, hört er gleich auf. Bei Fremde nicht, so lange bis ich komme. Ihno macht da nicht mit. Aber Ihno wacht im Haus. Er ist da sehr aufmerksam. Da kann sich keiner in den Garten schleichen, er schlägt gleich an. Er hört die Gartentüre. Da macht Benni nicht mit. 🙂

Ihno ist eher der „Anführer“, aber beim Fressen nicht! Es ist schon eigen. Benni steckt immer zurück, wenn es um „Spielsachen“ oder Holzstücke geht. Ihno nimmt ihn alles weg. Wenn ich mit 2 Bällen mit den Beiden gehe, würde Ihno am liebsten 2 Bälle im Maul tragen. Aber Benni ist sowieso immer schneller. 🙂 Aber beim Futterausteilen stellt sich Ihno immer hinten an. Automatisch. Benni bekommt immer zuerst sein Futter. Er lässt Benni immer den Vortritt. (Ihno träumt gerade und Benni kommt sofort nachsehen und bringt ein Bärli). 🙂

Und unser Mittagsmenü. Solange sie das nicht bekommen haben, legen sie sich einfach nicht hin.
Ich habe es schon geschrieben, Wurst, Käse und Obst. Erst dann esse ich und beide legen sich sofort zum Mittagsschläfchen hin. Schnorren gibt es da nicht. Sie haben Ihr Menü bekommen. 🙂 Und sie stehen erst dann auf, wenn Herrli und Fraudi auch ihr Schläfchen gemacht haben. Sie sind richtig verwirrt, wenn das ausgelassen wird.
Aber Hallo! Schlafenszeit!

Assya zum Beispiel konnte es nicht vertrage, wenn etwas im Garten verändert wurde. Oder beim Nachbarn auf einmal ein schwarzer Müllsack stand. Sie hatte ihn sofort verbellt.

Assya wuchs mit den Kindern auf. Sie war es gewohnt, dass hier immer was los war. Menschen (Freunde) gingen ein und aus und natürlich wurden auch Partys gefeiert. Sie blieb ruhig, weil sie es von Welpe an gewohnt war.
Aber in ein Lokal konnten wir sie nicht mitnehmen. Da war sie nicht ruhig. Und Urlaube machten wir ohne sie.
Damals sind wir mit den Kindern ans Meer geflogen. Bei der Rückkehr hat sie uns nur immer kurz angesehen und ist zur Tagesordnung übergegangen. Keine freudige Begrüßung. Sie hatte ja Opa und Omi die sie in der Zwischenzeit bei uns im Haus versorgten und natürlich überfütterten. 🙂

Bei Lexi war dann schon alles anders. Ich glaube sie war der Hund, der sich am meisten freute, wenn wir nur vom Einkaufen zurückgekommen sind. Und wir haben sie sonst überall mitgenommen. Sie war es gewohnt in einem Gasthaus ruhig zu liegen und auch Dibo, als er zu uns kam, konnten wir überall mitnehmen. Es wurde bei uns ruhiger. Urlaube in Österreich und sie wurden gerne gesehen, weil sie so folgsam waren.

Am liebsten hatten sie es, wenn wir wo hinfuhren, wo wir schon einmal waren. Sie wussten immer schon genau, wo sie hingehen müssen. Sogar die Waldwege kannten sie schon. Ich bin da auch nicht anders. Wenn es nach mir ginge, würde ich jedes mal dort hin fahren, wo ich mich schon auskenne und mich immer wohlgefühlt habe.
Herrli sieht das anders. 🙂 Den wird schnell fad. Außerdem will er ja neue Fotomotive. 🙂

Urlaub mit Benni und Ihno war bis jetzt kein Problem. Da sind sie ja nicht zu Hause.  Nur wenn im Haus plötzlich etwas anders ist, werden sie unruhig.

Da wir diese Woche ständig unterwegs sein mussten, (Zahnarzt, Röntgen, Augenarzt, Knochendichtemessung u.s.w.) und es bis über die Mittagszeit hinaus ging, war ein Sohn bei uns. Natürlich hat er bei uns gewohnt.
Das „Pensionistenleben“ war für die Hunde vorbei. Es war ständig was los. Ein kommen und gehen. Fraudi und Herrli kommen, dafür geht der „Besuch“. Fraudi und Herrli gehen und auch wenn die 2 nicht alleine sind, bellt Ihno.
Länger am Abend aufbleiben, weil der „Besuch“ noch nicht schlafen geht. Und dann liegt der noch im Wohnzimmer und schläft auf Ihno´s Platz!!! Ja es war eine anstrengende Woche. Einfach unruhig. Der Rhythmus war einfach gestört. Meiner auch! Keine Zeit zu schreiben und immer unterwegs. Ich hoffe es ist jetzt endlich Ruhe mit den vielen Erledigungen und der Alltag hat uns wieder.
Unser Sohn meinte nur wir sind viel strenger mit den anderen Hunden gewesen. Wir sind zu nachgiebig.
Ich glaube wenn man älter wird, wird man einfach milder.
Als ich mich so entsetzlich kränkte als Assya gestorben war, sagte mein Mann zu unseren Söhnen:“ So geht das nicht weiter! Entweder Mutti bekommt jetzt Enkerl oder wir müssen uns wieder einen Hund anschaffen.“ „Einen Hund!“
Jetzt habe ich den 4. Hund nach Assya.  🙂 haha

Und heute habe ich mich gefragt, ob ich überhaupt noch Erde (vom Gras keine Spur mehr) im Garten habe. Zur Zeit habe ich wieder „Schwarzretriever“. Früher hätte ich einen Schreikrampf bekommen so wie die immer aussehen. Aber es gibt ja Hundebürste, Staubsauger und Putzmittel. 🙂
Ich lasse sie jung sein, denn alt werden wir alle von alleine. Für mich sind sie immer noch meine Babys.
Meine Gedanken hüpfen zur Zeit etwas durcheinander. Also zum Thema:

Jeder hat jetzt wieder seinen Platz. Benni und Ihno gehen jetzt wieder mit Fraudi und Herrli gassi. Wo bei sie sehr brav waren, wenn sie mit unserem Sohn gegangen sind. Ich bin froh, dass unser Sohn diese Woche eingesprungen ist. Ich mag die Hunde nicht so lange alleine lassen. Sie sind es ja nicht gewohnt über Stunden alleine zu sein.
Assya war es gewohnt am Vormittag alleine zu sein. Für sie war das normal. Und sie hat nie gebellt. Aber wenn meine Söhne von der Schule gekommen sind, ging die Post ab! 🙂 Ausgleich muss sein. 🙂 Und Benni und Ihno wissen wenn Fraudi und Herrli 1x in der Woche einkaufen gehen, kommen sie bald zurück. Nur Ihno bellt meistens immer noch, wenn wir gehen. 🙁

Heute einmal nicht 🙂 Benni hat wieder die Sitzgarnitur in Beschlag genommen und sämtliche Polster durcheinandergewirbelt. Er will immer in der Ecke der Garnitur graben. Aber er macht nix kaputt und Ihno auch nicht. Wir sollten wieder die Kamera aufstellen, damit wir sehen was die Beiden so veranstalten wenn wir weg sind. 🙂

Und nun, wie immer, ein paar Bilder:

 

 

 

 

 

 

 

Spaziergang mit Herrli 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lächeln 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonnenschein!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Immer die Fotos 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Sonnenuntergang 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Portrait 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Herrli schaun Benni!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Augen auf 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pffffff

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fast 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da kommt wer!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihno!!!!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihno schnüffelt 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erledigt und schmutzig 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

So das war es wieder 🙂

Nächstes Tagebuch am 18. 02. 2018

2 Kommentare

  1. Magdalena Müllner sagt:

    Haha, dein Sohn hat recht – du bist nicht mehr so streng! Ist ja klar auch wenn keine Enkerln noch da sind, du bist doch schon in der Oma – Zeit angekommen. Da sieht man manches (nicht alles, aber so Einiges) nach.
    Wir sind jetzt toleranter und nehmen nicht Kleinigkeiten wichtig!