Der „Seelenhund“

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Der „Seelenhund“

Auf dieses Thema bin ich eigentlich gekommen als auf einer Seite auf fb eine Frage aufgetaucht ist.
Wer ist, oder war euer Seelenhund. Gibt es so etwas überhaupt? Ich sage: Ja!

Was ist für Euch eigentlich ein Seelenhund?, war eine andere Frage.

Man kann viele Hunde gehabt haben oder noch haben. Aber einer ist dabei, der sich von allen anderen Hunden unterscheidet. Da geht es nicht ums aussehen, oder wie folgsam oder gelehrig der Hund ist.
Es ist einfach der „Draht“ den man zu diesem Hund hat oder gehabt hat.
Auch nicht ob der Hund ein „Schmuser“ war oder ist. Da hätten jetzt Dibo und Ihno „gewonnen“.

Mein Seelenhund war eindeutig meine Lexi. Bitte jetzt nicht falsch verstehen. Ich liebe und liebte alle meine Hunde!
Und ich würde sie aus dem Feuer holen, wenn es sein sollte. Alle!

Lexi war sehr „eigen“, keine Schmuserin, sehr ängstlich und auch etwas hektisch. (auf ihrer Seite zu lesen).
Aber: Sie war für mich da, als es mir extrem schlecht ging. Nach Assyas Tod, hatte ich extreme Depressionen, die in einen „Weltschmerz“ übergingen. Und alles was sich in den vielen Jahren angestaut hatte brach hervor. Ich weinte Stunden und Tagelang.

Ich habe mich mit ihr sehr, viel beschäftigt. So viel Angst in ihr! Sie nahm mir den Schmerz und ich nahm ihr die Angst.
Lexi war der einzige Hund, der mir blind vertraute. Egal wo wir waren, wenn „Fraudi“ das macht, dann mache ich es auch. Da gab es kein „bocken“, so wie bei Dibo, der nicht in die Gondel steigen wollte. Sie hatte ein Urvertrauen aufgebaut.
Hüpfst du ins Pool, hüpfe ich nach. Auch wenn ich noch nicht weiß wie ich da wieder rauskommen. 🙂
Aha! Die Leiter rauf. Selten hüpfte sie alleine rein. Aber ich brauchte mich um sie nicht zu sorgen. Sie kletterte alleine die Leiter rauf. 🙂

Ich musste Lexi nur ansehen und sie verstand mich. Es genügten bei ihr nur meine Augenbewegungen!
Sie konnte jede meiner Regungen spüren.
Beispiel: Ich saß am Abend bei meinem PC und hatte mir etwas trauriges angesehen. Es flossen Tränen, natürlich stumm. Lexi schlief schon, plötzlich stand sie auf und kam zu mir. Sie gab mir ihre Pfote und sah mich nur an.
Dann musste ich sie immer beruhigen: „Ist schon gut, Fraudi geht es gut, ist schon vorbei“.
Laute Diskussionen konnten wir sowieso nicht führen, Lexi war dann sofort wendelnd da, um wieder Alle zu beruhigen. 🙂

Wie gesagt, sie war kein Schmusehund. Herrli hat 6 Jahre! gebraucht, um Lexi dazu zu bringen, bei ihm auf der Couch richtig einzuschlafen. Sie war zwar oft oben, aber eingeschlafen ist sie vorher dabei nie. Und es blieb eine Seltenheit.
Ich habe 4 Jahre gebraucht um sie dazu zu bringen 3 Sekunden ihren Kopf an meine Schulter zu legen. Ich habe dann immer auf meinen Oberkörper geklopft und gesagt: „Kopfi“. Habe ich sie dabei aber zu mir gedrückt, war ihr Kopf auch schon weg. Aber wenn sie gestreichelt werden wollte, dann stupste sie mich.
Nie gab sie einen Ball aus dem Maul, sie ließ keinen Ball aus, den sie einmal im Maul hatte.
Ich habe ihr beigebracht, auf das Kommando „zeigen“, den Ball zu geben. Aber dann habe ich ihr den Ball wieder gegeben. Nie wäre mir in den Sinn gekommen, den Ball zu werfen. Sie hätte ihn mir sicher nie wieder auf dieses Kommando gegeben. Nur draußen, auf der Wiese, brachte sie mir auf Kommando: „zeigen“, was sie gerade im Maul hatte. (Außer Bälle!) Habe ich es für nicht „gut“ befunden, konnte ich es wegnehmen ohne Protest. Sie wusste aber schon mit der Zeit, was sie haben durfte und was nicht. 🙂 Und auf Kommando: „Spuck aus“, ließ sie alles fallen. Natürlich keine Bälle! Nur wenn sie wollte, durfte ich den Ball werfen. Den hat sie mir vor die Füße gelegt.

Ihre Begrüßungen, wenn wir weg waren, oder wenn ein Besuch gekommen ist, war mit Lauten verbunden, die ich noch bei keinem Hund gehört habe. Und ich schwöre!, sie konnte Mama sagen! 🙂 Leider machte sie das nie, wenn ich gefilmt habe. 🙁

Als Dibo starb, konnten wir sie nicht trösten. Wir waren Alle geschockt und traurig.
Sie hat sich damals einfach zurückgezogen. So hatte ich sie noch nie erlebt. Sie tat mir so leid.
Mit Benni blühte sie nochmals auf. Und auf einmal konnte sie kuscheln. Natürlich nur mit Benni. 🙂

Sie war mein „Seelchen“. Mein „Sensibelchen“. Sie hatte ihre „Eigenheiten“, die wir manches mal nicht verstanden, aber akzeptierten. So ist sie nun mal, sie ist halt eine „Lexi“, war unser Standardsatz.

Sie war der dritte Hund, den ich gehen lassen musste. Aber die Einzige, die mir noch in die Augen sah, als ihr Ende da war.
Der schwerste Gang, den wir gemeinsam angetreten hatten. Mit ihr in die Klinik zu gehen, an der Leine, mir zu vertrauen, dass jetzt wieder alles gut wird, zu wissen, dass dem nicht so ist, dass war das Schrecklichste, was ich mir jemals vorstellen konnte. Und ich mich so sehr bemüht hatte, meine Trauer und Schmerz nicht zu zeigen um sie nicht zu beunruhigen. Und doch hat sie mir pausenlos ihre Pfote gegeben, „alles ist gut Fraudi“, bis es vorbei war.

Lexi, meine Maus, mein Seelchen! Du fehlst mir so unendlich! Du warst mein Seelenhund und bist viel zu früh gegangen. 🙁

Mit „Lumpi“ und „Lauser“ wird mir nie fad. Sie sind eine „Aufgabe“ für uns. Sie sind so liebenswert und vertreiben die trüben Gedanken. Aber wenn sie schlafen und Ruhe einkehrt, denke ich sehr oft an Assya, Dibo und mein Seelchen Lexi.

 

 

 

 

 

 

 

Mein Seelchen 🙂

 

 

 

 

 

 

 

Und nun wieder die Bilder der letzten Tage:

 

 

 

 

 

Am Hundeauslaufplatz üben wir jetzt „hier“ und „Platz“ und wo bleibt Ihno?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schon da! 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Also „Platz“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fraudi geht weg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und „hier“ 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gut gemacht 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nochmal 🙂 Brav sind´s 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und „frei“ 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So viele Hunde 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nie Streit!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Manche riechen gut, und manche noch besser 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihno müde, Benni (wie immer) will spielen 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Na geh, raus aus dem Körbchen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich putz mich lieber 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann zwick ich dich!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lass mich!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bin faul 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann nehm ich dein Puppi 🙂 Das funktioniert immer!
Ihno war schnell aus dem Körbchen 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Schmusezeit“ 🙂
Herrli stehen die Haare zu Berge, weil Ihno ihn abgeleckt hat 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir müssen leider drinnen bleiben 🙁

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So ein großer Bär?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Benni will auch „kosten“ 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Guck 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der schmeckt nicht!
Zu neu!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mir schon 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

23 Uhr! Benni wacht wie üblich, pünktlich auf 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spielzeit 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommst du Bauchi streicheln?
Natürlich 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihno fasziniert!
Goldis auf einer Ausstellung 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So viele Kumpels?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusammengewachsen 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schöne Zähne 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Autsch 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Benni guckt soooo lieb 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine Lauser 🙂

 

 

 

 

 

 

Das war es wieder für heute 🙂

 

Nächstes Tagebuch am 01. 04. 2018 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1 Kommentar

  1. Müllner Magdalena sagt:

    Deine Geschichte Seelenhund hat mich zum Weinen gebracht, so lieb und traurig!