Endlich aus dem Krankenhaus! :)

Wochenbericht („Atemlos“ ) :)
8. April 2019
Wochenbericht :)
19. Mai 2019

Endlich aus dem Krankenhaus! :)

Mittwoch 10. 04. 2019: Heute war für die Jungs ein aufregender Tag. Zum ersten mal sind sie durch eine sehr belebte Straße gegangen. Ausgangspunkt die Garage bei der Oper. Die Kärtnerstraße entlang Richtung Stephansdom. Denn heute war die Tiersegnung vom Dompfarrer Toni Faber. Nur für die Therapiehunde vom Samariterbund und natürlich den „Anwärtern“.
Benni hat sich auf der Kärtntnerstraße so geschreckt. Naja, wenn da ein überlebensgroßer Osterhase steht, kann man ja nicht so ruhig vorbeigehen. 🙂
11 Hundeteams waren wir und 2 Klassen von Volksschulkindern, die so lieb gesungen haben.
Benni und Ihno haben sich vorbildlich benommen. Also alle Hunde haben sich vorbildlich benommen, aber für unsere beiden war es das erste mal, dass sie von so vielen Kindern gestreichelt wurden. Es war sozusagen ihre „Feuertaufe“. Aber das wussten wir ja schon vorher, dass Benni und Ihno immer gestreichelt werden wollen und es ihnen  gar nichts ausmacht.
Es war ein ergreifender und schöner Vormittag!

Der liebe Gott hatte ein einsehen mit uns und so wurde aus dem angesagten Regen nix. 🙂
Natürlich waren auch viele Touristen sehr an Benni und Ihno interessiert. Viele Fotos wurden gemacht und so gehen auch Benni und Ihno um die Welt. 🙂 Lexi und Dibo waren auch immer eine „Sensation“! 🙂 Besonders in Hallstatt. 🙂
In der ganzen Aufregung habe ich total den 40. Geburtstag meines Sohnes „verschwitzt“! Sorry!
Wir feiern am Wochenende nach der Seniorenmesse. Da gehen wir am Samstag auch hin.
Und Sonntag ist wieder Training angesagt. Nur kan „Stress“ 🙂

Samstag 13. 04. 2019: Was soll ich schreiben? Horror oder Schmerz lass nach? Aber der Reihe nach.
Freitag 12. 04. 2019: Um 3 Uhr früh, wache ich mit Höllenschmerzen auf. Von der linken Hüfte bis zur großen Zehe.
Oh mein Gott! Was ist da los? Schon wieder ein Bandscheibenvorfall, beim schlafen? Bitte, bitte nicht!
Tabletten nützen nix. Es gab keine Stellung wo die Schmerzen halbwegs erträglich sind. Gehen kann ich gar nicht.
Um 7 Uhr früh die Rettung angerufen. Benni und Ihno waren so verwirrt, weil Fraudi gar nicht gehen konnte und gebückt herumhüpfte. Ihno brachte mir sofort ein Puppi. Auf ins Krankenhaus! Und dort erlebte ich den Horror!
Ich wurde abgestellt und angemeldet. Ich konnte nicht einmal gscheit sitzen. Ich war um 7 45 Uhr im Krankenhaus und bis 9 00 Uhr kümmerte sich kein Mensch um mich! Um 1045 Uhr bekam ich endlich eine Infusion, die aber gar nix nützte. Der beste Satz von der Ärztin: „Sie sind sicher gestürzt“! Hallo? Ich stürze und merke nix davon?
Ich bin doch nicht deppert und verwirrt! Hüftröntgen. Degeneriert. No na ned, in meinem Alter! Aber solche Schmerzen? Dann wollte sie mich mit den gleichen Schmerzen entlassen! Wir können ihnen nicht helfen! Ich soll zu einem Orthopäden gehen! Sicher! Die haben ja durchgehend Ordination! Und gehen?
Ich kann nicht gehen! Herrli ist dann gekommen (und hat mir etwas zu Essen und trinken gebracht) und so haben wir dann auf den Neurologen gewartet. Hat eh „nur“ 2 Stunden gedauert. Er sagte, dass es neurologisch ist, aber am Wochenende wird im Krankenhaus sowieso nix gemacht. Sollte es nicht besser werden, muss ich am Montag gleich in die Neurologie kommen. Um 16 00 Uhr fuhren wir nach Hause! Für 1 Infusion und ein Hüftröntgen war ich über 8 Stunden! im Krankenhaus! Und mehr schlecht als Recht, war ich dann daheim. Versorgt mit Medikamenten. Und mir war sooo schlecht und ich war sooo müde.
Heute geht es so halbwegs. Mir ist aber immer noch von den Medikamenten übel. Nur keinen falschen Schritt machen! Die Schmerzen sind aber schon erträglicher geworden.
Natürlich ist für Benni und mich die Seniorenmesse gestrichen und auch Morgen das Training. Es geht einfach nicht.
Benni ist traurig, dass Herrli mit Ihno alleine gegangen ist. Er tut mir leid. Ich bin auch traurig. 🙁

Sonntag 05. 05. 2019: Nachtrag: Am Sonntag den 14. 04. 2019 wurde ich nach nochmaliger Einberufung der Rettung (sie mussten mich von der Stiege aufklauben) einen Notarzt und 2 Krankentransporten endlich in ein Krankenhaus gebracht. Dort war ich jetzt 3 Wochen! Infusionen, Spritzen, Tabletten, Röntgen, MRT u.s.w.
Ergebnis: Nach meiner Bandscheibenoperation (2004) hat sich eine Narbe gebildet, die auf die Nervenwurzel drückt. Wird nicht operiert und es kann mir jederzeit wieder passieren! Ich solle Schmerzmittel horten, sagte der Chirurg. Na gute Nacht! Das wünsche ich Niemanden (außer der Notärztin, die mich beim ersten mal so blöd behandelt hat und natürlich würde sie von mir auch kein Schmerzmittel bekommen).
3 Wochen Krankenhaus und ich bin im A….. 🙁 Müde, fertig, schwach 🙁
Mein Trost im Krankenhaus war ein Stoffgoldi, den mir Peter (Samariterbund) geschickt hat. Den kuschelte ich pausenlos. Herrli und meine Jungs haben mir soooo gefehlt. Herrli war so brav und hat mich jeden Tag besucht. 🙂
Auch Patienten die schon vor mir entlassen wurden sind zu mir auf Besuch gekommen. 🙂
Leute ich liebe Euch!
Aber Benni und Ihno haben mir gefehlt und anscheinend habe ich den Beiden auch gefehlt.

Natürlich hat Herrli alle Kurse mit den Beiden alleine gemeistert. 🙂
Heute muss ich den Beiden die Krallen schneiden. (Hatte ich an diesem besch…. Wochenende vor.)
Ich hoffe, dass ich das auch kann, ohne mir wieder den Nerv einzuklemmen. Ich gebe zu, ich habe jetzt vor jeder Bewegung Angst. Gassi darf ich noch nicht mit den Beiden gehen sagt Herrli.
Das Wetter ist auch furchtbar. Kalt und Regen.
So, jetzt mache ich Schluss. Nächstes Tagebuch (so Gott will) am 19. 05. 2019 !

Und nun ein paar Fotos:

Alles ist Gut 🙂

Ihno mein Trostspender 🙂
Warten auf den Notarzt!

Fraudi fehlt 🙁

 

Aua 🙂

Das ist „Tobi“, mein „Ersatzkuschelgoldi“ :

Wieder zu Hause mit Benni 🙂

 

Nächstes Tagebuch am 19. 05. 2019!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Kommentare

  1. Charly sagt:

    Liebe Christine!
    Unfassbar, was du durchleiden mußtest … Ich wünsche alles Gute, viel Kraft und KEINE Schmerzen!
    LG, Charly

    • Christine Kramberger Christine Kramberger sagt:

      Danke, Lieber Charly. Die Schmerzen sind erträglich. 🙂