ASSYA Kapitel 2

CREAM ASSYA VOM SILVANERHOF

Kapitel 2: Der Ernst des Lebens:

Es war an der Zeit eine Hundeschule zu besuchen. Damit wir etwas lernen. Wir, damit meine ich nicht nur Assya sollte lernen, sonder auch wir.
Damals waren Hundeschulen nix Anderes als Drill! Das erfuhren wir schon beim 1. Besuch!
Assya wurde mir sofort brutal aus der Hand gerissen! Solche Behandlung war sie nicht gewohnt und ich protestierte sofort! War ich stinksauer! Ich nahm wieder die Leine und sagte, dass wir nur einmal zusehen wollen, wie dort gearbeitet wird.
Was soll ich sagen. Der arme Hund, der da gerade „trainiert“ wurde!
Es wurde gezogen, herumgebrüllt, dass einem die Ohren weh taten! Glaubten diese „Trainer“, dass Hunde taub sind?
Beim Gebrüll: „Platz“ wartete ich darauf, dass es den Hund zerreißt!

Diese „Schule“ besuchten wir natürlich nicht!

Wir fanden über den Retriever Club eine Hundeschule die nur Golden Retriever ausbildete.
Der einzige Hund der dort bellte, war der Hund des Trainers!
Es ging Alles ohne Gebrüll und Drill. Belohnung war das Zauberwort!
Assya machte ihre Sache sehr gut, nur „bei Fuß“, wollte nicht so richtig funktionieren.
(Es sollte an der Leine, und nur an der Leine, nie richtig funktionieren).
In der Schnüffelarbeit war sie Meisterin. Wir mussten als Aufgabe ein Stofftaschentuch über Nacht am Körper tragen. Dann mussten wir die Taschentücher in der Mitte eines Kreises auf einen Haufen legen und die Hunde sollten das richtige Taschentuch bringen. Auf Kommando: „such“. Assya war einmalig! Sie brachte mir sofort als erster Hund mein Taschentuch!
Leider lernten wir auch, dass sich der Hund setzen sollte, wenn wir stehen bleiben.
Das war dann bei der ersten Hundeausstellung leider kontraproduktiv, da dort alle Hunde „schön“ stehen sollten!
Es war trotzdem eine schöne Erfahrung, da auch die Geschwister von Assya dabei waren und wir die Hunde vergleichen konnten. Natürlich war unsere Assy die Beste und Schönste! haha

 

Wir lernen „bei Fuß“ gehen!
Oder auch nicht!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich hatte nie ein Problem mit Assya, wenn sie ohne Leine ging. Sie konnte sehr wohl unterscheiden zwischen spazieren gehen und einkaufen gehen. Wenn wir spazieren gingen, wollte sie keine Leine und auch kein Halsband. Sie bockte und zog an der Leine, sie erstickte fast dabei. Sie ließ sich auch nie an der Leine von Fremden streicheln. Wenn sie angebunden vor einem Geschäft warten musste, verbellte sie jeden Menschen der sich ihr näherte.

Also machten wir einen Kompromiss, spazieren ohne Leine und Halsband, denn sie folgte immer! Wenn wir uns einer Straße näherten, blieb sie wie selbstverständlich am Randstein stehen und folgte auf Kommando über die Straße. Nur bei stark befahrenen Straßen ließ sie sich anstandslos Halsband und Leine anlegen. Was für ein kluger Hund!

Was meine Kinder und ehrlich gesagt auch mich ein wenig kränkte, sie begrüßte uns nie freudig, wenn wir nach Hause gekommen sind. Wir wurden wohlwollend wahrgenommen! Gekränkt deshalb, weil sie wirklich jeden Besuch und auch den Nachbarn immer extrem freudig begrüßte. Nur uns nicht! Und nach einem Urlaub mit der Familie, wo sie von Omi und Opa bei uns zu Hause betreut wurde, sah sie uns nicht einmal an.

 

 

 

 

Wir sind brav!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da pass ich noch rein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin immer so ernst wenn der
Fotoapparat kommt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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